HTML Webseite oder CMS System?
Welche Art von Internetauftritt kommt für Sie infrage? Benötigen Sie eine statische HTML Seite oder ist ein CMS System (Content Management System) für Sie das Richtige?
Diese Entscheidung muss gerade auch seit August 2011 noch sorgfältiger überdacht werden, da Google die Regeln und Variablen, die zur Bewertung von Webseiten im Allgemeinen (dazu gehört html sowie jede Art von Blogsystem) verschärft hat.
Beide Techniken, HTML oder CMS System, sind solide und erprobt, allerdings stellt Google Betreibern von CMS Systemen oder WordPressblogs zukünftig erweiterte Bedingungen, die bei der Bewertung heran gezogen werden.
1. Was ist eine HTML Webseite?
HTML ist zunächst nur eine Sprache, mit deren Hilfe und anderes zum Einlesen in die Suchmaschinen vorbereitet wird, so dass ein Browser (Mozilla, Google Chrome, Safari etc.) in der Lage ist, das Design und den Inhalt der Seite für den Leser anzuzeigen.
1.1 Vorteil von HTML Seiten
Inhalte(Texte, Fotos, Designelemente) werden nicht in einer Datenbank gespeichert, sondern befinden sich mithilfe von Ordnern strukturiert im Verzeichnis (root directory) Ihrer Domain (Webseitenname und Webspace bei Ihrem Provider).
1.2 Nachteile von HTML:
Datenpflege oder Änderungen, die im Laufe der Zeit an den Inhalten einer Seite vorgenommen werden müssen, wie Aktualisierung von Text oder Fotos, benötigen mehr Aufwand, da in aller Regel die Änderungen am PC Ihres Designers oder Webmasters vorgenommen werden müssen. Das gilt vor allem auch dann, wenn Sie im späteren Verlauf Ihres Onlineauftrittes zusätzliche Unterseiten benötigen.
Die Ursprungsseite mit all ihren Unterordnern muss vom Netz genommen und per Datentransfer durch die neue Version ersetzt werden. Zusätzlich müssen alle Verlinkungen innerhalb der Seite vorher am PC per Hand durchgeführt werden.
Änderungen können in aller Regel nicht vom Webseitenbetreiber vorgenommen werden, weil hierzu detaillierte Kenntnisse in Coding erforderlich sind.
Dieser Aufwand macht die Datenpflege teurer, weil der Zeitaufwand größer ist.
2. Was ist ein CMS System?
Ein CMS System legt alle Daten (Texte, Bilder) innerhalb einer Datenbank ab, so dass sie dort gemanagt werden können.
Änderungen an Text oder das Hinzufügen neuer Fotos können schneller vorgenommen werden, weil diese Aktualisierungen direkt auf Ihrer Webseite vorgenommen werden. Und zwar im Hintergrund, ohne dass ein Seitenbesucher dies bemerkt. Wenn alle Änderungen und neuen Inhalte in der gewünschten Formatierung zur Verfügung stehen, werden diese publiziert. Erst dann sind sie für Suchmaschinen und Seitenbesucher sichtbar.
Neue Inhalte wie Text oder Bilder können Sie nach einer entsprechenden Einweisung selber hinzufügen mithilfe eines im CMS System vorhandenen leicht zu bedienenden Editors.
Unser Schwerpunkt liegt auf WordPress als CMS System. Es ist das am meisten verbreitetste CMS weltweit, wird ständig weiter entwickelt, komfortabler für den Seitenbetreiber gemacht und an neue Webstandards angepasst.
2.1 Vorteile von WordPress
Wie schon erwähnt, können Sie selber neue Texte oder Fotos hinzufügen und für das Web, die Suchmaschinen und Ihre Leser publizieren.
Sie können auch auf einfache Weise neue Unterseiten erstellen und publizieren.
Alles, was Sie dort publizieren, bleibt in den Datenbanken und auch h, im Falle dass Ihre Texte hilfreichen Inhalt im Sinne von Google darstellen, in den Suchergebnissen erhalten, und zwar im besten Fall dauerhaft.
Wenn sie mit Ihrem Themenblog oder Nischenblog den von Google geforderten hilfreichen Inhalt (useful content) für das Web liefern, kann Ihnen ein CMS System dabei helfen, sich als Marke im Web besser zu etablieren. Das betrifft sowohl ihr Ranking als auch die Sichtbarkeit in den Suchmaschinen als auch ihre zukünftigen Kunden, die sie darüber akquirieren können.
2.2 Nachteile von WordPress
Wordpress selber hat von den zur Verfügung gestellten Funktionen im Grunde keine Nachteile für einen Seitenbetreiber.
Die Bedienung des Texteditors und der Bilddatenbank sind recht einfach und ähneln in der Bedienoberfläche einem Rechtschreibprogramm.
2.2.1 Änderungen am Code (den technischen Funktionen)
Diese können oftmals vom Seitenbetreiber nicht mehr vorgenommen werden. Die Sprache, in der WordPress geschrieben ist, ist php. Sie müssen erweiterte Kenntnisse besitzen.
2.2.2 Ergänzungen am Code (den technischen Funktionen)
Ergänzungen können vom Seitenbetreiber per Plugin selber hinzugefügt werden. Allerdings sind diese Plugins nicht immer SEO freundlich und es kommt hin und wieder zu Konflikten zwischen dem Plugin und dem eigenen WordPressblog. Sie müssen auch davon ausgehen in einigen Fällen, dass der Coder des frei verfügbaren Plugins eben nicht auf Ihr spezielles Design und die Funktionsweise Rücksicht nehmen kann, weil er mit seinem Codesnippet Blogbetreiber weltweit bedienen will.
2.3 Suchmaschinenoptimierung
Gerade auch Ihre Texte, die Sie selber gestalten, unterliegen den Anforderungen von Google und Sie müssen zwingend hilfreichen Inhalt produzieren wenn Sie etwas veröffentlichen.
Dazu müssen Sie in der Lage sein, keywordrelevanten Inhalt zu schreiben, Textformatierungen seokonform anzuwenden, Fotos zu bearbeiten und einiges mehr. Hinzu kommen ein paar Anforderungen aus der Wahrnehmungspsychologie, denn Sie müssen auch die Bedürfnisse von Lesern bedienen, die Sie innerhalb bestimmter Parameter an Ihren Text binden. Andernfalls verlassen Seitenbesucher Ihres Blogs Ihre Webseite (Absprungrate und wiederkehrende Besucher).
Das ist ein kleiner Teil von Anforderungen, die erfüllt werden müssen, wenn Sie später selber Inhalte über Ihren Blog publizieren wollen.
Selbstverständlich ist es uns möglich, auch später die Text- und Bilderpflege für Sie auf Ihrem Blog durchzuführen. Von Ihnen vorgelegte Text können von uns SEO optimiert und dann veröffentlicht werden.
3. FAQ – Suchmaschinenoptimierung
Was ist das Panda Update?
Google hat im August 2011 das sogenannte Panda Update in Umlauf gebracht. Dabei hat Google in entscheidenden Bereichen die Suchalgorithmen, die zur Bewertung einer Webseite herangezogen werden, überarbeitet und verschärft.
Das daraufhin durchgeführte PageRanking von Google führte weltweit dazu, dass selbst namhafte Webseiten und auch Shopsystem abgestraft wurden, indem der Page Rank gefallen ist.
Was bedeutet das für die Zukunft?
Es bedeutet, dass Google nach Methoden sucht, um Gutes vom Schlechten zu trennen, wobei Google bestimmt, was gut oder schlecht ist.
Unter anderem werden mit diesem neuen Verfahren auch Blogs bestraft, die keinen sogenannten wertvollen Content liefern. Dazu gehören möglicherweise viele Linkfarmen. Dabei handelt es sich um Blogs, die zwar regelmäßig Artikel verfassen, darin aber keine eigenen Erkenntnisse zum Thema, keine Analysen usw. behandeln, sondern lediglich bereits im Web Vorhandenes auflisten.
Es kommen noch eine ganze Reihe anderer Bewertungen neu zum Tragen.
Ist der Pagerank alles?
Nein. Wir müssen uns ein wenig von der Vorstellung lösen, dass Erreichen eines hohen PageRanks der wichtigste aller Faktoren ist. Der Pagerank ist ein Indikator, der es möglich macht, einen Vergleich zwischen verschiedenen Webseiten zu ziehen. Ihm selber liegen aber möglicherweise an die 200 Algorithmen zugrunde, die Google im PageRank verrechnet, wovon eine größere Zahl täglich geändert wird.
Es gibt aber noch ein paar andere Faktoren, die in der Vergangenheit eine Rolle gespielt haben und die auch Blogbetreibern mit niedrigerem PageRank eine gute Sichtbarkeit in den Suchmaschinen ermöglichte zu diversen Themen.
Was ist ein Autorenrang?
Das ist eine der Neuerungen, die maßgeblich Einfluss auf die Suchergebnisse haben können. Google wird zukünftig diesen Autorenrang intern bestimmen. Es handelt sich dabei um eine Bewertung des Inhalts (Artikel, Themen), die ein Autor, verbunden mit seinem Namen, dem Web zur Verfügung stellt.
Diese Maßnahme unterstreicht auch die Diskussion um die sogenannten Klarnamen, die seit Einführung des Sozialen Netzwerkes Google Plus entstanden ist.
Google sträubt sich rigoros gegen die Verwendung von Nicknames oder Pseudonymen und mahnt diejenigen Google+ User ab, die auf diese Weise vorgehen. Das führt, bei Nichtbeachtung, zum Löschen des Accounts, und zwar ganz konsequent nach einer von Google vorgegebenen Frist, seinen Realnamen in Google Plus zu benutzen.
4. Fazit
Man könnte vermuten, dass Google hier ein wenig diejenigen Geister nicht mehr los wird, die sie einst selber gerufen haben.
Noch vor 2 Jahren war der allgemeine umgangssprachliche Tenor: Google liebt Blogs. Das hat zu einem unglaublichen Anstieg von Blogs weltweit geführt, die in verschiedener Technik und Code daher kommen können. Aber es hatte nicht unbedingt eine Aufwertung der Inhalte des Internets zur Folge.
Ob das zutrifft, können Sie leicht bei sich selber überprüfen. Haben Sie sich beim Suchen nach bestimmten Informationen im Internet schon einmal gefragt, wo sie eine wirklich zuverlässige Information herbekommen, die einen Sachverhalt richtig wiedergibt?
Sie bekommen zu Ihrem Suchbegriff, den sie in das Google Suchfeld eingeben, Treffer bis zum Millionenbereich.
Sind auf den ersten drei Googleseiten immer und stets diejenigen Informationen dabei, denen Sie Glauben schenken würden oder haben Sie hin und wieder Zweifel an der Richtigkeit der Inhalte?
Genau das meint Google mit hilfreichem Inhalt (useful content).
Es will also gut überlegt sein, mit welcher Art Code eine Einzelperson oder ein Selbständiger seine Webseite betreibt.
